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2. Aktionstag für Höflichkeit

am Sonnabend, dem 29. Oktober 2011
im Eastgate Marzahn

Von 10 bis 18 Uhr organisierten wir ein buntes Bühnenprogramm. Mit verschiedenen Aktionen für Klein und Groß regten wir die Beschäftigung mit Fragen über Höflichkeit an. Hier ein erster Eindruck:

 

tanzende Kinder

Die Marzahner Promenadenmischung begann das Programm mit fröhlichen Kinderliedern aus aller Welt, die Respekt auch gegenüber dem kleinen Schuputzer, dem Besuch der Messe und vielem mehr zum Thema hatten.

 

Es folgte eine Kindertanzgruppe mit Augustin Molnar und Herrn Mitrea:
tanzende Kinder

 

Ralf-Peter Herold las eine lustige Episode aus seinem Buch "Ein Wessi in Marzahn" zum Thema Höflichkeit und führte den ganzen Tag über durch das Programm.

der Autor - Ralf-Peter Herold

 

Dann tanzten die Kinder von "Swentana" unter Leitung von Anatol Wendler:
kleine, tanzende Kinder

 

Die Theatergruppe von Mittendrin in Hellersdorf e.V. führte sehr unterhaltsam und gekonnt pantomisch "Peter und der Wolf" vor:

Tanzgruppe Mittendrin

 

Es folgte die Mahsdorfer Grundschule  mit Kindertänzen:

tanzende Kinder

 

Am Kindertisch wurden den ganzen Tag über aus einzelnen Worten höfliche Sätze gebildet.
Kinder basteln

 

Auch die Erwachsenen beschäftigten sich damit, höfliche Sätze aus einzelnen Wörtern zu bilden:

Plakat mit Wortgebilden

 

Nach der halbstündigen Mittagspause zeigten Kinder und Jugendlichen von Bushido-Dojo Berlin e.V. aus dem Grohsteig 3 unter Leitung von Andreas Förster nicht nur Ihr Können, sondern wie wichtig es ist, den Gegner respektvoll zu begrüßen und zu behandeln.
knieende Kinder
Zweimal zeigten die Kinder an diesem Nachmittag für je eine halbe Stunde ihr Können.

 

Mit Pop- und Gospelgesang begeisterte der PoGo-Chor aus Biesdorf unter Leitung von Nicole Rauer die Zuhörer:

singende junge Frauen und Männen

 

Dann tanzte "Nina" und  überzeugte mit Ihrem Können:
Kinder basteln

 

Wir motivierten durch Verteilen unserer grünen Dankkarten, besonders höflichen Menschen, insbesondere Verkäufern und Verkäuferinnen zu danken.
Fast nur Kindern waren solche Menschen aufgefallen. Ob sie die Karte dann wirklich weggebracht haben, oder selbst behielten, können wir leider nicht sagen.

Pastorin Dang zeigt die grünen Karten

die grüne Karte aus der Nähe

Pastorin Dang verteilt grüne Karten an Kinder

 

Wieder dabei waren die "Regenbogenperlen" von Elena Stoll mit vielen wunderschönen Tänzen:

tanzende Kinder

tanzende Kinder

 

Auch die Rocky-Liners waren wieder dabei  und zogen mit ihren Rhytmen die Zuschauer in den Bann:

in Westerntracht tanzende Gruppe

 

Nachmittags tanzten auch die Kinder der Mahlsdorfer "Kita zu den Seen":
tanzende Kinder

tanzende Kinder

 

Die Kinder und Jugendlichen vom SC Eintracht Berlin begeisterten mit Sportakrobatik:

tanzende Kinder

tanzende Kinder

Am Ende des Programms wurden die Gewinner ausgelost:
In eine Urne konnten Bewertungen unserer Höflickeitskarten geworfen werden. Die drei wichtigsten Karten sollten genannt werden.
Die Auswertung zeigte, dass fast alle Karten wenigstens einmal aufgeschrieben wurden. Beteiligt haben sich dabei überwiegend jüngere Erwachsene und Kinder.

Auslosung des Gewinners

Am häufigsten wurde genannt:
  • Geben und Nehmen müssen im Gleichgewicht sein
  • Entschuldigen
  • Lärm vermeiden
  • Respekt
  • Dank sagen
  • Stopp!
  • Achten auf die Gesundheit
  • Beim Gespräch sich gern auch äußern zu können.
Noch mehr über diesen fröhlichen hoffnungsvollen Tag im Eastgate Marzahn finden Sie auch auf der Seite www.kirche-marzahn-nord.de
auf der Kinderseite unter Aktionen!

Wir danken dem Center-Mangement des Eastgates für die Möglichkeit, diesen Aktionstag in Ihrem Hause durchführen zu können, für die Unterstützung mit der Technik. Ein Dank auch dem Ton-Techniker!

Ein Dank allen, die mitgewirkt haben:
  • den mehr als 140 Kindern und Jugendlichen, die auf der Bühne tanzten, sangen und Sportübungen zeigten,
  • den Erwachsenen, die tanzten, sangen und schauspielerten,
  • den Leitern der 13 Gruppen, die dies ermöglichten und für einen reibungslosen Ablauf des Programms mit insgesamt 15 Auftritten für je eine halbe Stunde sorgten,
  • Herrn Herold für die Moderation,
  • Dank sagen
  • Stopp!
  • Achten auf die Gesundheit
  • den neun Helfern unseres Vereins, die am Stand, bei der Kinderbetreuung, bei der Einweisung der Gruppen, in der Vor- und Nacharbeit und durch Fotografieren, dies alles ermöglichten!

Tisch mit geschriebenen Karten

 


 

Moritz Freiherr Knigge

war am Sonnabend, dem 22. Januar 2011,
bei uns in Marzahn

Freiherr Knigge signiert ein Buch
Hier signiert er uns sein neuestes Buch:
"Mit Rückgrat steht man besser.
Die Welt, das leben und was mich das alles angeht.",
2010 in Köln erschienen.

Freiherr Knigge spricht in der Kirche
Zusammen mit seinem Co-Autor Michael Schellberg sprach er zu uns über
"Wertschätzung - was wir von Adolph Freiherr Knigge lernen können".

hier der Pressebericht


Bezirksstadtrat Chr. Gräff begrüßte ihn beim anschließenden Empfang durch unseren Förderverein:
Begrüßung des Freiherrn Knigge durch Stadtrat Gräff

Von den mehr als 120 Gästen interessierten sich etliche auch für unsere "ZusammenLEBEN-Karten" und vergaben Punkte.
Die meisten Punkte für Wichtigkeit erhielt dieses mal die gelbe Karte für Beine auf den Tisch!
Zuschauer sieht sich die Tafel mit den Karten an

Wir dankten Hartmut Angermüller und Elinor Schneider (am Flügel), Steve Hertel (Violine) und Marina Carrozza (Mezzosopran) für das wunderschöne Konzert zur Einstimmung auf den Vortrag!
die Konzertvortragenden vor dem Flügel in der Kirche


Höflichkeit – zugelassen für alle Altersgruppen

Dazu wurden bei einem fröhlichen Fest der Höflichkeit von den beiden Raben „Krah“ und „Kroh“ ihre Erfahrungen preisgeben, denn „Höflichkeit ist“ ihnen „Herzenssache“
das Ehepaar Metzger mit den Raben
Ursula und Rolf Metzger, Majore der Heilsarmee i.R., hatten extra für diesen Tag die beiden Dialoge für ihr altes Raben-Eheppar geschrieben.

 

Eingeladen dazu wurde von unserem „ZusammenLEBEN“ e.V., dem Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Marzahn/Nord, dank der Unterstützung durch das Center-Managment


am Sonnabend, dem 30. Oktober 2010 ins Eastgate Marzahn.

Von 10 bis 18.30 Uhr  gab es Anregungen und ein buntes Bühnenprogramm zum Thema.

Mit dabei waren außerdem:
die Kindertanzgruppe „Regenbogenperlen“ unter Leitung von Elena Stoll mit  zwölf wunderschönen Tänzen:
tanzende Kinder in russischer Tracht

Jugendliche Mädchen tanzen in luftigen, weißen Kleidern

Jugendliche Mädchen tanzen in luftigen Kleidern

Jugendliche Mädchen tanzen in luftigen, bunten Kleidern

 

Die temperamentvollen Rocky Liners:
schwarz-weiß gekleidete Paarre beim Square dance

 

Der PoGo-Chor aus Biesdorf unter Leitung von Nicole Rauer:
schwarz-weiß gekleidete junge Leute beim singen

 

Akrobatik vom Kinder- und Jugend-Zirkus Cabuwazi:
Mädchen mit Hula-Hoop Reifen

 

Die Karate-Vorführungen vom Fitness-Studio Andreas Förster:
Jungen im Judo-Dress

 

vom "Plattenverbund“ e.V. eine Vorführung zum Thema „Andere Länder, andere Sitten“:
Frauen geben sich die Hand

 

und eine Modenschau mit selbstgenähten Modellen:
Personen in verschiedenen Kleidern

 

Mehrfach wurde ein Brief von 1888 vorgelesen, in dem ein Familienvater seinen Vetter zur Hochzeit seiner Tochter einlädt - Beispiel für einen respektvollen Umgang unter Männern, wie wir ihn uns heute gar nicht mehr vorstellen können.

 

Mit einem Set von ZusammenLEBEN-Karten wollten wir als Veranstalter Hilfe beim Bewußtmachen von Höflichkeitsregeln geben. Die 31 gelben und eine rote Karte konnten nach ihrer Wichtigkeit mittels Klebepunkten bewertet werden:
Tafel mit den darauf befestigten Karten

Kinder hatten die Chance, Vorschläge für  ihre eigenen Karten zu entwickeln und dafür einen Preis zu erhalten, der vom Berliner Generalsuperintendenten Ralf Meister zum Schluss des Aktionstages ausgelost wurde:
Die Preisverlosung

 

„Höflichkeit – selbstverständlich?“ stand als Motto über dem Tag, dessen Schirmherrschaft Moritz Freiherr Knigge übernommen hatte.

„Schon lange nicht mehr. Es macht doch jeder, was er will!“, möchte man antworten. „Für viele scheint das Grüßen mittlerweile zur lästigen Zeitverschwendung zu verkommen“ beschreibt Moritz Freiherr Knigge, ein Nachkomme des legendären Knigge die heutige Situation und setzt dagegen: „ein Recht auf eine freundliche Begrüßung“, weil sie jedem menschlichen Wesen gebühre, „ob er über die Vorstandsflure schreitet oder diese auf Hochglanz wienert.“
(in: M.F. Knigge, M. Schellberg, Eine Frage, Herr Knigge, 2009, S. 88)

Viele Zuschauer verfolgten die Darbietungen:
Zuschauer sehen den Tanz der Rocky Liners zu

Bezirksstadtrat Christian Gräff  überbrachte gute Wünsche für die Aktion vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf:
Bezirksstadtrat Christian Gräff am Podiumspult

Allen Mitwirkenden,
den beiden Moderatoren Tobias und Gabriele von der TheaterSpielGemeinde e.V. aus Hellersdorf,
Moderator Tobias auf der Bühne

dem Center-Managment und den Mitarbeitern des Eastgates Marzahn

"Danke!!!"

für die Unterstützung und das Mitmachen!
Es hat viel Freude und Mut gemacht!

 


 

Mit einem Stand waren wir auf dem
18. Begegnungstag für Aussiedler und Einheimische
am 18. September.2010 in Berlin/Marzahn/Nord vertreten.

Junge Leute sindn am Stand

 


 

Wir starteten unsere Aktion
"Höflichkeit - selbstverständlich?"
auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in Köln
mit einem Stand auf der Agora vom 13.- 15. Mai 2010.

Junge Leute stehen am Stand