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14. Station: Die Dorfkirche Ahrensfelde mit Friedhof und Gemeindezentrum

 

Nach langer Corona-bedingter Pause startete unser Pilgerweg mit einem Besuch der Dorfkirche Ahrensfelde. Zur 2020 gegründeten Gesamtkirchengemeinde gehören Ahrensfelde-Mehrow-Eiche am Stadtrand von Berlin, zu ihren um die 1000 Gemeindegliedern allerdings auch zur Hälfte Marzahner, die in den Straßen nördlich der Havemannstraße wohnen, ursprünglich mal auf Brandenburger Land gebaut.

 

Im Eingangsbereich des Pfarrhauses empfängt den Besucher ein Wegzeiger, der von den schon jahrzehntelangen Kontakten der Gemeinde in alle Himmelrichtungen erzählt : von Kuba, Schottland, Polen, Britzingen/Dattingen im Breisgau-Hochschwarzwald und zur Kinder-Wohngruppe „Tannenzweige“ (Wittstock).

Pfarrerin Martina Sieder führte uns durch das große grüne Gelände und erzählte uns von der Geschichte der Gemeinde, die mit der Entstehung des Dorfes vermutlich im 12. Jhdt.begann. Auf dem Friedhof zeigte sie uns, wie ein altes Familiengrab nun für eine Urnengemeinschaftsanlage genutzt wird.

 

Als langjährige Pastorin hier erzählte sie neben den historischen Ausführungen für uns sehr unterhaltsam, was auch sonst noch im täglichen Betrieb passiert und womit sich eine Gemeinde, die eine Kirche unter Denkmalsschutz besitzt, alles wissen und sich kümmern muss.

 

Die Kreuzigungsszene auf dem Altarbild zeigt im Hintergrund eine mittelalterliche deutsche Stadt. Welche? Das ist die Frage.

Um die Kirche auch in der Coronazeit nutzen zu können, wurde sie mit einer Lüftungsanlage ausgerüstet. Statt mit Bänken ist sie durch Stühle vielfältig nutzbar. Fotos erzählen vom vielfältigen Gemeindeleben.

 

Das erleben wir dann selbst durch den Besuch der Jungen Gemeinde, die sich unter der großen Linde wie jeden Montag um 18 Uhr trifft. Am Sonntag hatten sie ganz selbständig den Gottesdienst zum Thema Hoffnung gestaltet und wir spürten ihre Begeisterung, mit der sie bei der Sache sind. So wurde auch vom Heiligabendgottesdienst um 16 Uhr erzählt, voriges Jahr wegen Corona im Freien auf einer Bühne vor der großen Wiese.Ein bleibendes Erlebnis: in der Kälte und Dunkelheit Engel zu spielen bzw. zu erleben, Engel = Botschafter Gottes für Dich und mich.

 

Dass auch Kinder in der Gemeinde , angefangen von der Krabbelgruppe willkommen sind, ist für Besucher nicht zu übersehen: ein „Kinder-Container“ wurde gerade wieder neu farbenfroh gestaltet. Höhepunkt ist das jährliche Eisenbahnfest.

Wer mehr über die Gemeinde wissen möchte, besuche die Webseite immer mal wieder, denn sie ist neu und wird jetzt nach und nach mit Berichten gefüllt. Oder besser noch, komme vorbei! Wir jedenfalls waren so froh und dankbar über die erlebte Gastfreundschaft, Herzlichkeit und darüber, wie hier die Wirkung der Botschaft Jesu zu spüren ist.