Monatlich laden wir nach der Corona-Zwangspause wieder ab Juni 2021-  am 3. Freitag im Monat um 17.00 Uhr  - ein zur

Magdalenen-Gruppe

in die  Selbsthilfe- , Kontakt- und Beratungsstelle Marzahn in Alt-Marzahn 59 A.

Es geht uns darum, über psychische Krankheiten und alles, was damit verbunden ist, zu reden, aber auch ganz im Sinne des Psychiaters Manfred Lütz und seinem Buch „Irre - Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“ über die Verrücktheiten der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Hier die nächsten Termine und Themen:

Am Freitag, 15. Oktober 2021 um 17:00 Uhr ist unser nächstes Treffen.

Das Corona-Hygiene-Konzept ist dabei natürlich einzuhalten.

 Zu den bisherigen Treffen:

2021:

- Juni: Nach der langen Corona-Pause trafen wir uns im Juni das erste Mal wieder und gedachten dort in Dankbarkeit an denim Dezember verstorbenen langjährigen Vorsitzenden unseres Vereins "ZusammenLEBEN" Edward Roy.

- Juli: Wir beschäftigten uns mit der Tatigkeit und Berichten des Bundestages mit den Problemen psychisch Kranker und ihrer Kinder, von Suizid und Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer  Krankheiten seinen Ursachen und sahen, dass diese Fragen ernstgenommen werden und im Blick der Abgeordneten sind.

- Im August beschäftigte uns die Gender-Diskussion. Welche Worte "darf" man noch benutzen oder sollte sie besser vermeiden? Warum ist es dazu gekommen? Was ist im Gange?

- Im September besuchte uns eine Kinderpsychotherapeutin, inzwischen 81 Jahre und legte uns ans Herz, was ihr wichtig geworden ist: die Kinder, sie brauchen auch einen Vater, ihr Leiden unter dem Corona-Lockdown wie überhaupt:  wir alle brauchen die Zuwendung der anderen, ihre Freundlichkeit

2020:

Wir begannen unsere Treffen am 18. März 2020 mit einem Bericht über einen Krankenhausaufenthalt wegen einer schweren Depression.
Zum ersten Mal nach der Corona-Pause trafen wir uns wieder am Freitag, 17. Juli 2020 um 16.30 Uhr: Unser Gast war Pfarrer i.R. Wolfram Hülsemann. Er sprach mit uns über die Bewältigung von Veränderungen im Leben.
Im August tauschten wir Neuigkeiten aus der Gruppe aus. Wir gedachten an Frau Angelika Hass, die an unserer Gruppe teilnehmen wollte, und nun infolge Ihrer Krebserkrankung heimgerufen wurde. Ihre Beerdigung wird am 25. September um 11 Uhr auf dem Ostkirchhof Ahrensfelde stattfinden. Wir gedachten Ihrer in Dankbarkeit und beteten für sie und ihre Angehörigen.
Im September waren wir im Gespräch mit Pfr. Dr. Luttenberger über die Sicht anderer auf Christen als "anbelehrbare Verrückte".
Im Oktober sprachen wir über den Paragraphen 20 des Strafgesetzbuches zur "Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen" und den darin vorkommenden Begriff "andere seelische Abartigkeit", was andernorts auch als "Devianz" bezeichnet  wird. Auf Wikipedia wird bei diesem Begriff auf Howard S. Becker und seinen "berühmten" Zuschreibungssatz" verwiesen: "Der Mensch mit abweichendem Verhalten ist ein Mensch, auf den diese Bezeichnung erfolgreich angewendet worden ist: abweichendes Verhalten ist Verhalten, das Menschen so bezeichnen."