Monatlich laden wir nach der Corona-Zwangspause wieder ab Juni 2021-  am 3. Freitag im Monat um 17.00 Uhr  - ein zur

Magdalenen-Gruppe

in die  Selbsthilfe- , Kontakt- und Beratungsstelle Marzahn in Alt-Marzahn 59 A.

Es geht uns darum, über psychische Krankheiten und alles, was damit verbunden ist, zu reden, aber auch ganz im Sinne des Psychiaters Manfred Lütz und seinem Buch „Irre - Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“ über die Verrücktheiten der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Hier die nächsten Termine und Themen:

Am Freitag, dem 21. Oktober 2022 um 17:00 Uhr ist unser nächstes Treffen.

 Zu den bisherigen Treffen:

2022:

- Januar: Wir informierten uns über die Probleme der Spielsucht anhand von Ausführungen von Anne Wilkening.

- Februar: Wir tauschten uns über unser Menschenbild aus.

- März: Wir sprechen mit unserem Gast über Studien zur heilenden Kraft von Gebeten.

- Mai: Das Buch von Julia Shaw: "Böse- Die Psychologie unserer Abgründe" von 2018 wird uns vorgestellt. Es geht ihr darum zu zeigen, dass im Prinzip jeder Mensch zum Verbrecher werden kann und man u.a. darum als Kriminelle Verurteilte nicht "entmenschlichen" sollte.

- Juni: Wir haben Besuch aus Holland und waren im Gespräch über die Situation hier und dort.

- August:  Als Gast war der Medizin-Dozent Ralf-Peter Herold bei uns, der das "Tagebuch eines Querdenkers" im Januar dieses Jahres veröffentlichte und damit zu den Coronoa-Maßnahmen Stellung bezieht. Uns ist er auch bekannt durch sein Büchlein "Ein Wessi in Marzahn" von 2011.

- September: Wir redeten noch einmal über das letzte Mal und die allgemeine Situation. Für die nächsten Male werden wir uns Ausschnitte aus dem Interview auf Sternstunde vom SRF mit Ronja von Rönne anhören und über Erfahrungen mit Depression, Trotzreaktionen u.a. dort angesprochenen Themen miteinander reden.

2021:

- Juni: Nach der langen Corona-Pause trafen wir uns im Juni das erste Mal wieder und gedachten dort in Dankbarkeit an denim Dezember verstorbenen langjährigen Vorsitzenden unseres Vereins "ZusammenLEBEN" Edward Roy.

- Juli: Wir beschäftigten uns mit der Tatigkeit und Berichten des Bundestages mit den Problemen psychisch Kranker und ihrer Kinder, von Suizid und Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer  Krankheiten seinen Ursachen und sahen, dass diese Fragen ernstgenommen werden und im Blick der Abgeordneten sind.

- Im August beschäftigte uns die Gender-Diskussion. Welche Worte "darf" man noch benutzen oder sollte sie besser vermeiden? Warum ist es dazu gekommen? Was ist im Gange?

- Im September besuchte uns eine Kinderpsychotherapeutin, inzwischen 81 Jahre und legte uns ans Herz, was ihr wichtig geworden ist: die Kinder, sie brauchen auch einen Vater, ihr Leiden unter dem Corona-Lockdown wie überhaupt:  wir alle brauchen die Zuwendung der anderen, ihre Freundlichkeit.

- Im Oktober sahen wir uns beschäftigte uns die Art, wie Günter Gaus zu Wahlkampfzeiten 1989 seine Interview-Partner befragte, so konsequent auch unbequeme Fragen stellte und so Ehrlichkeit provozierte. Nicht nur für die eigene psychische Gesundheit ist das wichtig, auch für die der Gesellschaft und die Sicht des Einzelnen auf hat dies eine heilende Wirkung.

- Im November war Tilmann Pfeiffer, der Leiter der hiesigen SHK-Stelle, die zur
"Wuhletal-Psychosoziales Zentrum gemeinnützige GmbH" gehört, unser Gast und berichtete über seine Arbeit.

- Im Dezember dachten wir an alle, die nicht da sein konnten und schrieben Grußkarten mit guten Wünschen zu Weihnachten und zum neuen Jahr. Auch hörten wir Gedanken zum Jahreswechsel: Für einen Buchhalter ist es wichtig, seine Konten zum Jahresende abzuschließen. Wie steht es um unser Lebenskonto? Wie sieht es mit unserer Freude aus, unserem Frieden, unserer Geduld, unserem Glauben... - Gedanken eines Maurers vor ca 90 Jahren.

2020:

Wir begannen unsere Treffen am 18. März 2020 mit einem Bericht über einen Krankenhausaufenthalt wegen einer schweren Depression.
Zum ersten Mal nach der Corona-Pause trafen wir uns wieder am Freitag, 17. Juli 2020 um 16.30 Uhr: Unser Gast war Pfarrer i.R. Wolfram Hülsemann. Er sprach mit uns über die Bewältigung von Veränderungen im Leben.
Im August tauschten wir Neuigkeiten aus der Gruppe aus. Wir gedachten an Frau Angelika Hass, die an unserer Gruppe teilnehmen wollte, und nun infolge Ihrer Krebserkrankung heimgerufen wurde. Ihre Beerdigung wird am 25. September um 11 Uhr auf dem Ostkirchhof Ahrensfelde stattfinden. Wir gedachten Ihrer in Dankbarkeit und beteten für sie und ihre Angehörigen.
Im September waren wir im Gespräch mit Pfr. Dr. Luttenberger über die Sicht anderer auf Christen als "anbelehrbare Verrückte".
Im Oktober sprachen wir über den Paragraphen 20 des Strafgesetzbuches zur "Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen" und den darin vorkommenden Begriff "andere seelische Abartigkeit", was andernorts auch als "Devianz" bezeichnet  wird. Auf Wikipedia wird bei diesem Begriff auf Howard S. Becker und seinen "berühmten" Zuschreibungssatz" verwiesen: "Der Mensch mit abweichendem Verhalten ist ein Mensch, auf den diese Bezeichnung erfolgreich angewendet worden ist: abweichendes Verhalten ist Verhalten, das Menschen so bezeichnen."